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30.04.2012 17:39

Saisonvorbereitungen abgeschlossen

Piloten und Flotte sind bereit für die Gewittersaison 2012


Winter bedeutet für unsere ehrenamtlichen Piloten und Mitarbeiter immer Urlaub von der Hagelabwehr. Mit den steigenden Temperaturen steigt aber auch die Aktivität im Hangar der Hagelflieger. Fluggeräte und Hagelabwehrausrüstung wurden über den Winter überprüft und gereinigt, die Funktionalität aller Gerätschaften wurde überprüft. Wir sind also voll einsatzbereit und hoffen auf eine entspannte Saison 2012.

Silberiodid teuer wie immer

Der Dauerbrenner "Silberiodidpreis" macht uns auch heuer wieder Kopfschmerzen. Dieser bewegt sich auf ähnlich hohem Niveau wie im Vorjahr. Zur Erinnerung: 2009 haben wir den Liter noch um etwa € 17 gekauft, im Jahr darauf hat sich das verdoppelt und seit 2011 bezahlen wir knapp unter € 60! Hinzu kommt noch, dass uns andere Hagelabwehren von derzeit schlechter Verfügbarkeit des Mittels berichten. Da unser Lager aber aufgrund der Sparsamkeit im Vorjahr gut gefüllt ist, sollten wir bis in den Sommer hinein vorerst mit unseren eigenen Vorräten das Auslangen finden.

Internationale Zusammenarbeit fördert die Qualität

Nachträglich möchten wir auch noch über unsere Teilnahme und Mitarbeit am Treffen der Hagelabwehren in Stuttgart am 3. und 4. April informieren. Neun europäische Hagelabwehrorganisationen erörterten zwei Tage lang diverse Problemfelder, mit denen, wenig überraschend, auch alle anderen Organisationen zu kämpfen haben. Zusätzlich zur hinlänglich bekannten Silberiodid-Problematik drückt der Schuh vor allem bei der luftfahrttechnischen Zulassung der Hagelabwehrausrüstung auf den Flugzeugen, da sich hier kürzlich das gesamte Regelwerk geändert hat.

Weiters wurde über Effizienzsteigerungen bei der Generatorentechnik beraten, um einen Teil der Silberiodid-Preissteigerungen dadurch kompensieren zu können. Weiters wurde eine kontinuerliche Zusammenarbeit der Hagelabwehren auf Basis der dort unterzeichneten "Fellbacher Charta" vereinbart.

Kremser Hagelabwehr am billigsten

Was sich im internationalen Vergleich leider auch gezeigt hat, ist dass die Kremser Hagelabwehr mit den geringsten Mitteln auskommen muss. Zum Vergleich: Die Kollegen aus Rosenheim haben mit € 230.000 pro Jahr etwa das doppelte Budget zur Verfügung wie wir, die Stuttgarter Piloten dürfen sogar mit 270.000 auskommen. Beide Hagelabwehren arbeiten übrigens mit einem Flugzeig weniger als wir.

Möglich ist dies durch die Tatsache, dass die Piloten bei uns ehrenamtlich arbeiten und wir mit dem Flugplatz Krems und dem Wartungsbetrieb faire Partner gefunden haben, die uns Raum und Know-How zur Verfügung stellen. Dennoch bleibt bei einem dermaßen beschränkten Budget kein Geld für höchst notwendige Rücklagen übrig, die im Falle eines Schadens oder für die dringend notwendige Erneuerung der Flugzeugflotte erforderlich sind!

30.4.2012/RB

 

 


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